Professoren / professors


Ingolf Turban (Violine)
München

Ingolf Turban wurde 1964 geboren und im Alter von 12 Jahren in Gerhardt Hetzels Violinklasse aufgenommen. In den nächsten 19 Jahren folgten Kurse bei Jens Ellermann und Dorothy DeLay in den USA. 1985 wurde Turban der erste Konzertmeister der Münchner Philharmoniker.

1986 legte der Violinist unter Celibidache in München den Grundstein seiner Solokarriere. 1991 erfolgten dann sein Debüt an der Mailänder Scala und sein USA-Debüt in Washington. Vier Jahre später begann Turban, als Professor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart zu unterrichten.

2005 kam es zur Gründung des Kammerorchesters „I Virtuosi di Paganini“.

2006 zog es ihn zurück in seine Heimatstadt München, in welcher er an der Hochschule für Musik und Theater ebenfalls unterrichtete. Im selbigen Jahr verzeichnete er durch seinen Einsatz für das Werk Niccolò Paganinis einen enormen Erfolg mit den New Yorker Philharmonikern sowie für seine Gesamteinspielung der sechs Violinkonzerten (Telos Records) und die Fernsehdokumentation „Paganinis Geheimnis“.

Weitere Erfolge sind Auftritte in den großen Konzerthallen dieser Welt wie den Philharmonien von Berlin und München, dem Kennedy Center in Washington und der Züricher Tonhalle.

Turban hat bereits mit namenhaften Dirigenten wie Sergui Celibidache, Charles Dutoit oder Yehudi Menuhin zusammengearbeitet. Seinem vielfältigen musikalischen Repertoire kann man bereits auf über 40 CDs lauschen.

With solo performances in greatest concert halls of the world including the Berlin and Munich Philharmonic; the Kennedy Center, Washington; Avery Fisher Hall, New York; Tonhalle, Zurich; Goldenen Saal, Vienna or the Scala, Milan; working with directors like Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl and Marcello Viotti, Ingolf Turban commands a repertoire of works, some of which have rarely been performed on stage.

His virtuosic skill for Niccolò Paganinis works gained critical acclaim for his March 2006 performance with the New York Philharmonic, additionally his complete recording of the six violin concertos (Telos Records) and in the TV documentary „Paganinis Geheimnis“ (merkur.tv 2006).

His extensive repertoire in all branches has produced over 40 albums. His much celebrated premiere performances have gained world wide acclaim and are now recognized as standard concert works.

In 2005 he founded the Chamber Orchestra „I Virtuosi di Paganini“. In the 11 previous years, he was professor at the University of Music and Performing Arts, Stuttgart, Germany, then was called to the University for Music and Theater in Munich, Germany. Ingolf Turban lives with his family in Munich.



Kerstin Feltz (Violoncello und Kammermusik)
Graz

Kerstin Feltz, geboren in Jena, erhielt ihren ersten Violoncellounterricht im Alter von fünf Jahren an der Volks-Kunst-Schule Jena. Sie besuchte als Schülerin von Lieselotte Pieper die Spezialschule für Musik in Weimar und studierte dann an der dortigen Hochschule für Musik "Franz Liszt".

Daran schloss sich ein Zusatzstudium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Valentin Fejgin an, dessen Assistentin sie in den Jahren 1985-87 war. Wichtige Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung erhielt sie in dieser Zeit außerdem durch Erkki Rautio, Ivan Monighetti, Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow u.a.

Konzertreisen führten Kerstin Feltz seither durch ganz Europa, die USA, nach Mexiko, Zypern, China, Japan, Brasilien, Saudi-Arabien und in die Türkei, wo sie in vielbeachteten Recitals und in Konzerten mit renommierten Orchestern immer wieder ihr Publikum durch ihre besondere Ausstrahlung und Hingabe an die Musik faszinierte. Besondere Anerkennung erwarb sie für ihre Interpretation des Cellokonzertes von Witold Lutoslawski aus dem Jahre 1970.

Zahlreiche Ehrungen belegen ihren Rang als außergewöhnliche Cellistin: Goldmedaille des VI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes in Leipzig im Alter von 18 Jahren, Preise der Internationalen Violoncello-Wettbewerbe in Markneukirchen 1979 und Belgrad 1984, des Pablo-Casals-Wettbewerbes Budapest 1985 und des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes Moskau 1986.

Neben einer großen Anzahl von Rundfunk- und Fernsehaufnahmen hat Kerstin Feltz in den vergangenen Jahren mehrere CD-Produktionen vorgelegt, die auf begeisterte Zustimmung der Hörer stießen: Solowerke von Kodaly, Reger und Ysaye, Kammermusik mit Klavier von Schumann, Franck, Strauß, Mendelssohn, Schubert u.a. sowie die Einspielung sämtlicher Suiten für Cello solo von Johann Sebastian Bach. Mit der Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung von GMD Doron Salomon liegt eine SA-CD mit Werken von Lalo, Saint-Saens und Sarasate für Violoncello und Orchester vor.

Mit Beginn des Studienjahres 1994/95 wurde Kerstin Feltz als ordentliche Professorin für Violoncello an die "Universität für Musik und darstellende Kunst" nach Graz berufen, wo sie seitdem mit viel Engagement eine Celloklasse aufgebaut hat und sich außerdem um ihre vier Kinder kümmert. Meisterkurse in Polen, China, Griechenland und Brasilien sowie die Tätigkeit in verschiedenen Jurys zeugen von ihrem Einsatz für den musikalischen Nachwuchs.

Sie spielt auf einem Violoncello des Mailänder Meisters Giovanni Grancino, welches um 1700 gebaut und im Jahr 2000 vom Stuttgarter Geigenbaumeister Hieronymus Köstler grundlegend restauriert wurde.

Seit 2002 arbeitet Kerstin Feltz mit dem ungarischen Meisterpianisten Zoltán Füzesséry fest zusammen und hat in dieser Zeit mit ihm im Duo, aber auch im Klaviertrio viele erfolgreiche Konzerte in Deutschland, Ungarn, Russland, Österreich, Arabien und der Türkei gegeben.

Kerstin Feltz, born in Jena, Germany, received her first cello lessons at the age of five. After attending the specialist music school in Weimar, where she was a pupil of Lieselotte Pieper, she proceeded to study at the Franz Liszt Conservatoire in Weimar.

For her postgraduate studies she attended the Moscow Tchaikovsky Conservatoire under the tutelage of Valentin Fejgin, whose assistant she became from 1985 until 1987. During this time she also received significant impulses for her further artistic development from Erkki Rautio, Ivan Monighetti, Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikov and others.

Since then Kerstin Feltz has performed throughout Europe and the USA, as well as in Mexico, Cyprus, China, Vietnam, Japan, South Arabia, Turkey and Brazil. In well-received recitals and in concerts with renowned orchestras she has fascinated her audience again and again with her outstanding charisma and dedication to music.

Numerous awards testify to her stature as an exceptional cellist: she received the gold medal at the 6th International Johann Sebastian Bach Competition in Leipzig at the age of eighteen; she won prizes at the International Cello Competitions in Markneukirchen in 1979 and in Belgrade in 1984, at the Pablo Casals Competition in Budapest in 1985, and at the International Tchaikovsky Competition in Moscow in 1986.

Besides a large number of radio and TV recordings, Kerstin Feltz has produced several CDs in recent years, which have been received with great enthusiasm by the listeners: solo works by Kodaly, Reger and Ysaye, chamber music with piano by Schumann, Franck, Strauss, Mendelssohn, Schubert and others, as well as the complete suites for unaccompanied cello by Johann Sebastian Bach. A CD of her performing with the Vogtland Philharmonic Orchestra Greiz/Reichenbach under the head conductor Doron Salomon also is available.

At the beginning of the academic year 1994/95 Kerstin Feltz was appointed Professor for Cello at the University of Music and Dramatic Arts in Graz, Austria. During the last 25 years she passed on her experiences to lots of young cellist from all over the world, gaves masterclasses in Poland, Greece, China and Brazil.

She is playing a cello made around 1700 by the Milanese violinmaker Giovanni Grancino. In the year 2000 it underwent thorough restoration by the Stuttgart violinmaker Hieronymus Köstler.

Since 2002 Kerstin Feltz ist working together with the young hungarian pianist Zoltán Füzesséry, giving numerous successful concerts in Germany, Austria, Hungary, Spain, Russia, Arabia, Turkey.



Felix Gottlieb (Klavier und Klavierkammermusik)
Stuttgart

Felix Gottlieb studierte am Moskauer Konservatorium bei Alexander Goldenweiser, Theodor Gutman und Emil Gilels. In seinem ersten Studienjahr gewann er beim Wettbewerb des Tschaikowsky-Konservatoriums den ersten Preis für die beste Mozart-Interpretation.

Beim fünften Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb wurde Felix Gottlieb als bester Kammermusik-Pianist ausgezeichnet, worauf viele Konzertreisen in Europa, den USA und Japan folgten, unter anderem mit den Cellisten Daniel Shafran und Alexander Rudin, den Geigern Vladimir Spivakov, Sergej Stadler, Alexander Vinnitski, dem Flötisten Aurele Nicolet und der kanadischen Sängerin Gaelin Gabora. Zahlreiche Schallplattenaufnahmen (bei EMI, RCA VICTOR , ebs, Art & Electronics, MELODYA) erschienen unter anderem mit Liedern von Johannes Brahms, Franz Schubert, Richard Strauss, Claude Debussy, Arnold Schönberg und Hugo Wolf, und kammermusikalischen Werken von Franz Schubert, Frederic Chopin, Robert Schumann, Richard Strauss und Sergei Rachmaninoff.

Seit 1991 hatte Felix Gottlieb eine Professur an der Musikhochschule Stuttgart und von 1995 bis 2011 an der Musikhochschule Freiburg. Seine Schüler errangen Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.

Felix Gottlieb ist Gründer und Vorsitzender der von ihm im Jahr 2009 gegründeten EMIL GILELS FOUNDATION.

Felix Gottlieb received his early musical education in Riga. He continued his studies at the Tchaikovsky Conservatoire in Moscow with Alexander Goldenweiser, Theodor Gutman and the famous pianist Emil Gilels. In a competition at the Tchaikovsky-Conservatoire in his first year, he won first prize for the best Mozart interpretation.

At the Fifth International Tchaikovsky Competition he was honoured as the best chamber music pianist. Many concert tours in Europe, the United States of America and Japan followed, among with the cellist Daniel Shafran, the violinists Vladimir Spivakov and Sergej Stadler, the flutist Aurele Nicolet and the Canadian singer Gaelin Gabora.

In addition he produced numerous recordings for EMI, RCA VICTOR, ebs, Art & Electronics, MELODYA, including Lieder by Johannes Brahms, Franz Schubert, Richard Strauss, Claude Debussy, Arnold Schönberg and Hugo Wolf, and chamber music works by Franz Schubert, Frederic Chopin, Robert Schumann, Richard Strauss and Sergei Rachmaninoff. In 1991 Felix Gottlieb received a professorshipat the University of Music in Stuttgart and from 1995 to 2011 has taught at the University of Music in Freiburg. His pupils win prizes in national and international piano competitions.

Felix Gottlieb is the founder and Chairman of the EMIL GILELS FOUNDATION which he established in 2009.